Kameras und Laptop

 

ATIK 414EXM

Die ATIK 414EXM ist eine CCD-Kamera mit einem 1,4 Megapixel auflösenden Bildsensor. Der CCD-Chip hat 11 mm Durchmesser und eine Auflösung von 1392x1040 Pixel. Der Sensor kann bis -30°C unter Umgebungstempe-ratur gekühlt werden. Die ATIK414EX verwendet den sehr empfindlichen SONY ICX825-Sensor neuester Generation.

Das "M" in der Modellbezeichnung bedeutet Monochrom - es handelt sich also um eine Schwarz-Weiß-Kamera. Das hat den Vorteil, dass diese Sensoren gegenüber Farbchips lichtempfindlicher und hochauflösender sind. Ich habe mich also bewusst für das Monochrom-Modell der 414EX-Serie entschieden. Die CCD-Kamera kann entweder über T2 oder mit einem 1 1/4 Zoll Adapter mit dem Teleskop verbunden werden. Weiter im Lieferumfang ist ein 3 Meter Mini-USB-Kabel und ein 1,8 Meter langes Stromkabel für das KFZ-Bordnetz. Die ATIK 414EXM ersetzt nun meinen Deep-Sky-Imager PRO II, mit dem ich gut 8 Jahre Kometen aufgenommen habe.  

Canon EOS 1200D

Da unter Windows 8 die EOS 400D nicht mehr Fernsteuerbar ist  bzw. das EOS Utility nicht mehr zur Verfügung steht, musste also eine neue EOS angeschafft werden. Sicher hat sich an der Qualität der CMOS-Sensoren auch was getan, und höher auflösend kann auch nicht schaden. Die EOS 1200D hat 18 MP Auflösung (5.184 × 3.456 Pixel), das bei der Astrofotografie überaus nützliche Live-View, einen 3-Zoll Farbmonitor, ISO 100-6400 und kann sogar Videos in HD (1080p) aufnehmen. Also viele Verbesserungen gegenüber der 400D.

Celestron NexImage Burst Color-Kamera

Die NexImage Burst C-Kamera ist eine kleine Farb-Kamera mit dem Aptina AR0132 CMOS- Sensor für Sonne, Mond und Planeten. Er hat eine Auflösung von 1280x960 Pixel, die Sensorgröße ist 4,8 mm x 3,6 mm. Mit im Lieferumfang ist ein USB-Kabel und eine aufschraubbare 1,25-Zoll Steckhülse, sowie eine Steuersoftware und das Stackprogramm RegiStax.

Meade DSI

Dies ist der erste Deep-Sky-Imager der DSI-Reihe von Meade, den ich seit Ende 2004 habe -und, er macht sich immer noch sehr nützlich - dazu gleich mehr.

Der Ur-DSI hat einen Farb-CCD-Chip mit 510x492 Pixel, kann aber per Software auch auf monochrom umgeschaltet werden. Wie schon erwähnt, tut die Kamera immer noch ihren Dienst, indem ich sie als Autoguider (Nachführkamera) bei der Bildaufnahme einsetze. Mit dem Autoguider-Programm PHD-Guiding klappt das bestens.

Laptop

Um diesen ganzen "Krempel" am Teleskop zu betreiben, wird ein Laptop benötigt, das auch noch auf dem freien Feld über längere Zeit  mit genügend Energie versorgt werden muss. Hat man nicht genügend freie USB-Steckplätze, bedarf es noch zusätzlich einen USB-Hub zwischenzuschalten - der auch Strom will. Ich verwende für das Laptop zur Stromversorgung einen 80Ah Bleigel-Akku von Exide. Dieser ist für langsame Stromentnahme geeignet.  Der Hub und die daran angeschlossenen Kameras bekommen ihre Energie auch von diesem Akku. Das Licht von dem Laptop-Display wird mit einer roten Plexiglasscheibe abgeschirmt, die im Handel in verschiedenen Größen angeboten werden. Ja, Astrofotografie kann unheimlich aufwändig sein...

Aber das ist noch nicht alles: Ein Stuhl und Tisch dient der Bequemlichkeit, warme Kleidung (auch Sommernächte können sehr kühl werden), Verpflegung für die Nacht; Trinken, ein Vesper, Kaffee zum Wachbleiben und etwas zum Naschen. Und natürlich nicht zu vergessen das Teleskop samt Zubehör.

Und so schaut das ganze dann aus: