Ex-Instrumente

 

Refraktor von Bresser

Dies war mein erstes Teleskop das ich mir irgendwann im Jahr 1984 gekauft habe. Die Öffnung betrug 60 mm bei einer Brennweite von 900 mm. Es war damals ein typisches Einsteigerfernrohr und kostete immerhin - soweit ich mich erinnern kann - zwischen 200.- und 300.- DM. In Euro umgerechnet, bekommt man heute weitaus besseres!

Der Tubus ruhte auf einer einfachen parallaktischen Montierung mit Justierwellen zur Handnachführung. Das Stativ war höhenverstellbar und aus Holz. Auf der Okularablage war sogar eine Leuchte angebracht.

Mit diesem Teleskop machte ich meine ersten astronomischen Beobachtungen: Mond, Sonne (mit Sonnenfilter!), Saturn, Venus, Jupiter, M 57, M 13 und M 31 ect.

Mit diesem Teleskop beobachtete ich meine ersten zwei Kometen. Im Mai und August 1990 standen die Kometen Austin (1990v) und Levy (1990c) relativ hell am Himmel, und waren in dem 6 cm-Refraktor sehr gut zu sehen. Als ich 1993 auf ein größeres Teleskop wechselte, warf ich den Refraktor auf den Müll - das ich heute doch etwas bereue...

 

Celestron C8 auf Vixen Great Polaris-Montierung

Die Astronomie lies mich nicht mehr los, so dass ich mir 1993 nun ein "richtiges" Teleskop zulegte. Es war das wohl berühmteste und weitverbreiteste Teleskop: Das C8. Dabei handelt es sich um ein 8-Zoll Schmidt-Cassegrain mit 203 mm Öffnung und 2030 mm Brennweite. Eine astronomische Offenbarung im Vergleich zu meinem ersten Teleskop.

Getragen wurde das C8 von der guten alten Vixen GP-Montierung, die in etwa mit der heutigen LXD75 vergleichbar ist.

 

Vixen Refraktor 102M

Diesen Refraktor von Vixen - der 102M, legte ich mir als Planetengerät zu. Er hat eine Öffnung von 102 mm und eine Brennweite von 1000 mm. Montiert wurde er im Wechsel mit dem C8 auf der Great Polaris.

 

Meade 12,5-Zoll Starfinder

Da die Beobachtung von lichtschwachen Kometen immer mehr in den Vordergrund rückte, kaufte ich mir 1998 diesen großen Dobson. Dabei handelt es sich um ein Newton-Spiegelteleskop mit 318 mm Öffnung und 1525 mm Brennweite der Starfinder-Reihe von Meade.

Der Tubus sitzt in einer sogenannten Dobson-Montierung - auch Rockerbox genannt. Teleskope mit einer Dobson-Montierung werden in der Regel von Hand nachgeführt bzw. bewegt.

 

 

 

 

 

 

Da ich kein Fan von Dobson-Montierungen bin, habe ich den Starfinder auf eine Parks Superior-Montierung adaptiert (Bild rechts). Dabei war der Tubus in Rotationsrohrschellen gelagert, um jederzeit eine bequeme Einblickposition am Okularauszug zu haben. Diese Kombination war eine hervorragende Deep-Sky-Maschine: 31 cm Öffnung, parallaktisch montiert, Motornachführung, Tubus in beweglichen Schellen.

 

 

 

 

 

10-Zoll Newton Parks Optical Superior

Diesen 10-Zoll-Newton von Parks hatte ich nicht lange im Einsatz, da ich ich nur auf die Montierung aus war. Dennoch war der Newton von Parks ein sehr robust gebautes Teleskop und sehr schwer - daher werden die Teleskope von Parks mit der sehr schweren und stabilen Superior-Montierung verkauft.

 

 

Celestron CR-150 Refraktor auf EQ-6

Diese Kombination - bestehend aus dem Celestron CR-150 mit 150 mm Öffnung und 1200 mm Brennweite auf der EQ-6 Montierung, hatte ich auch eine Zeitlang in Verwendung. Auf dem großem Refraktor hatte ich noch einen 80/900 oder 90/1000 mm-Refraktor (genau weis ich es nicht mehr) von Celestron  als Leitrohr montiert.

Die parallaktische Montierung EQ-6 war das erste Modell mit Zwei-Achsen-Antrieb und einfacher Handsteuerung. GoTo-Betrieb folgte erst mit den nächsten Folgemodellen.

 

 

Skywatcher 102/500 Refraktor

Der 102/500 mm-Refraktor von Skywatcher ist ein typisches Großfeldinstrument. Bei nur 500 mm Brennweite ermölicht er kleine Vergrößerungen bei großem Gesichtsfeld und hat dabei immerhin eine Öffnung von 102 mm.

 

Meade 8-Zoll Schmidt-Newton

Mittlerweile gehört auch dieses Teleskop - der 8" Schmidt-Newton, mit dem ich jahrelang Kometen fotografiert habe zu meinen Ex-Instrumenten. Er wurde ersetzt durch den Skywatcher Explorer-200PDS.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TS Individual 152

Dieser Großfeld-Refraktor von TS mit der Bezeichnung Individual 152 hatte ich nur ein paar Jahre im Gebrauch. Da ich mich verstärkt auf die CCD-Kometenbeobachtung konzentriere, lohnte sich das Instrument nicht länger, um es im "Instrumenten-Fuhrpark" zu halten. 2014 verkaufte ich den Refraktor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vixen R130Sf

Es tat schon etwas weh diesen kleinen Newton abgeben zu müssen. War er doch sehr handlich, hatte eine sehr gute Optik und befand sich sehr lange in meinem Besitz. Aber da ich eh schon so viele Teleskope habe, kann man nicht alle Bunkern. Da der Vixen R130Sf nur mit Einschränkungen fototauglich war, musste ich ihn leider durch den Skywatcher Explorer-150PDS ersetzen - eine relativ handliche Foto-Optik brauche ich einfach.

 

 

 

 

10-Zoll Newton von Sky-Watcher

 

Diesen 254/1200 mm Newton von Sky-Watcher kaufte ich 2010 als fotografische Ergänzung für die 200 mm-Optik. Leider stellte sich schnell heraus, dass die CGEM-Montierung mit diesem Teleskop und einem 80/400 mm Leitrohr huckepack an ihre Grenzen stößt. Allein mit dem Tubus kam die CGEM spielend zurecht, doch mit einem Leitrohr musste zusätzlich ein weiteres Gegengewicht eingesetzt werden. So baute ich das Teleskop zu einem Dobson um. Visuell nutzte ich das Instrument leider viel  zu selten, und da ich eine Neuanschaffung in ähnlicher Richtung plane, verkaufte ich das Instrument 2017.

 

Meade 10-Zoll Schmidt-Cassegrain

Dieses Schmidt-Cassegrain-Teleskop von Meade hat eine Öffnung von 254 mm und eine Brennweite von 2500 mm, das entspricht einem Öffnungsverhältnis von f/10. Visuell verwende ich einen Fokalreducer, der die Brennweite auf 1600 mm reduziert (=f/6.3). Bei dieser Brennweite, lässt sich auch hervorragend eine DSLR einsetzen.

Seit 2003 hatte ich das Instrument im Einsatz. Da eine Neuanschaffung geplant ist die die Öffnung des SC weit übertrifft, wird es überflüssig und ich verkaufte das Meade 2017.