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Letzte Aktualisierung am 18. März 2017.


Willkommen auf Astronomie und Kometen.de!

Die Astronomie-Homepage von Dieter Schubert

Auf meinen Internetseiten stelle ich meine aktuellen Ergebnisse im Bereich der Astronomie vor. Mein Interessenschwerpunkt in der Astronomie liegt bei der Beobachtung der Kometen - visuell und fotografisch. Aber auch andere Himmelsobjekte werden sicher nicht zu kurz kommen.

Weiter beschreibe ich etwas meine Ausrüstung. Wer dazu Fragen hat, kann mich gerne kontaktieren unter der im Impressum angegebener E-Mail-Adresse.


 

Venus kurz vor unterer Konjunktion

Mit Riesenschritten nähert sich Venus ihrer Konjunktion zur Sonne, die sie am 25. März erreicht. Bereits am 20. März endet die Abendsichtbarkeit. Am 16. März konnte ich sie tiefstehend am Abendhimmel nochmals beobachten. Die Sichel ist nun zu knapp 4% beleuchtet (Bild rechts).

Links ein Video das ich mit der Canon EOS 1200D am Teleskop aufgenommen habe.

 

 

 

 


 

Venus als 8% beleuchtete Sichel

Am 10. März erlaubte das Wetter wieder mal einen Blick auf die Venus am Abendhimmel. Venus zeigt sich jetzt aktuell als sehr schmale, nur wenige Prozent beleuchtete sehr große Sichel. Der Abendstern beendet in rasanter Geschwindigkeit seine Sichtbarkeit am Abendhimmel. Venus eilt der Sonne zu die ihr auch noch entgegen kommt. Bereits in der vorletzten Märzwoche ist sie vom Abendhimmel verschwunden und kommt in untere Konjunktion mit der Sonne. Ende März erscheint sie schon wieder am Morgenhimmel!

Im Maksutov 102/1325 mm bei 78-facher Vergrößerung erschien die Venus als  extrem große Sichel mit knapp einer Bogenminute Durchmesser. Ich kann mich nicht erinnern die Venus je so groß und in dieser Phase beobachtet zu haben - äußerst Beeindruckend!! Der Anblick im Okular entspricht etwa wie in der Aufnahme rechts.

Natürlich musste ich das im Bild festhalten und verschraubte meine DSLR mit einem speziellen Adapter mit dem 17 mm Hyperion-Okular. In Verbindung mit dem 102 mm Maksutov kam ich auf eine Effektivbrennweite von 4290 mm bei einem Öffnungsverhältnis von f/42 (Bild oben rechts).

Trotz Spiegelreflexkamera, Einzelbilder und der tiefe Stand der Venus, bekam ich doch ganz gute Ergebnisse zustande. Ich konnte sogar die Vergrößerung mit dem 8 mm Hyperion steigern und auf eine Effektivbrennweite von 9075 mm bei f/89 kommen (Bild links).

Rechts im Bild das Aufnahmeinstrument, das Celestron NexStar 4 Zoll Maksutov auf der LXD75-Montierung. Die Canon EOS 1200D ist verschraubt mit dem 17 mm Hyperion-Okular.

 

 


 

Vor 20 Jahren: Komet Hale-Bopp am Himmel

Kaum zu fassen dass es schon wieder 20 Jahre her ist! Vor genau 20 Jahren erschien der große Komet C/1995 O1 (Hale-Bopp) Anfang März  zunächst am Morgenhimmel und im weiterem Verlauf auch am Abendhimmel. Noch immer habe ich diesen Kometen sehr gut im Gedächnis - als wäre es gestern gewesen. Ich denke, ein guter Zeitpunkt an den großen Kometen von 1997 zu erinnern.

Das Bild rechts zeigt den Kometen am 2. März 1997 am Morgenhimmel. Hale-Bopp stand als dicker, heller Nebelfleck mit Schweif am Morgenhimmel, den man ohne Mühe erkennen konnte.

Wenige Tage später setzte sich der Komet auch immer besser am Abendhimmel durch. Hier links im Bild in der Abenddämmerung am 9. März 1997. Wie oft hat man schon mal so einen Anblick?

Bis Ende März entwickelte sich der Komet zu einem imposanten Schweifstern, der zwar nicht durch seine Größe bzw. Schweiflänge beeindruckte, sondern durch seine enorme Helligkeit um gut -1 mag. Hale-Bopp war über Wochen hinweg als "dicker Klops" - selbst aus Städten heraus am Himmel unübersehbar!

 

 


 

Kometen 41P und 45P

Es gibt wieder zwei helle Kometen am Himmel. 41P/Tuttle-Giacobini-Kresak ist wieder in Sonnennähe und entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einem Feldstecher-Objekt. Aktuell ist die Koma zwar sehr groß (um die 10'), aber äußerst diffus.

Das gleiche gilt für 45P/Honda-Mrkos-Pajdusakova der seine Erdnähe aber schon hinter sich hat. Da ich am 26. Februar nur eine größere Wolkenlücke nutzen konnte, habe ich die beiden Kometen nur mit kleinem Equipment aufgenommen. Zum Einsatz kam ein Refraktor Scopos Observer 80 mit 480 mm Brennweite, der auf der NexStar SE GoTo-Montierung befestigt war. Fotografiert habe ich ohne Leitsternkontrolle, so dass ich mich auf 30 Sek. Belichtungszeit beschränken musste. 45P ist gerade so als längliches, sehr diffuses Objekt zu erkennen. Leider zog zum Zeitpunkt der Aufnahme sehr schnell Bewölkung auf, so hat es nur für 8 Einzelaufnahmen gereicht.

Bis die Kometen in mein Sichtfeld kamen, habe ich mir die Wartezeit mit M 42 vertrieben. Der Orionnebel ist für jede Brennweite ein dankbares Objekt, so auch im 80/480 mm-Refraktor. Auch bei nur 30 Sek. Belichtungszeit pro Aufnahme, enstand ein hübsches Bild von M 42. Etwas links oben vom Orionnebel, erkennt man gut NGC 1973 mit dem sogenannten "Running Man". Allerdings schlägt der Farbfehler bei hellen Sternen gnadenlos zu, was nicht schön aussieht.

Noch blieb Zeit für ein weiteres Objekt:

M 35 ist ein 30' großer offener Sternhaufen, der durch seinen enormen Sternenreichtum beeindruck.

Für eine große Darstellung auf die Bilder klicken!

 

 


NGC 2392 - Eskimonebel

 

Der Eskimonebel NGC 2392 im Sternbild Zwillinge ist ein kleiner planetarischer Nebel von nur 0.8 Bogenminuten Ausdehnung. Deswegen musste ich ein Teleskop mit viel Brennweite zur Aufnahme verwenden. Mein 10 Zoll Schmidt-Cassegrain hat mit einem Brennweitenreduzierer/Bildfeldebnungslinse 1600 mm Brennweite bei f/6.3. Für ein so kleines Objekt ist das eigentlich immernoch zu wenig und ich sollte beim nächsten mal die volle Brennweite des Teleskops von 2500 mm ausreizen - zumindest wenn man mit einer DSLR arbeitet. Die Abbildung recht oben zeigt eine leichte Ausschnittsvergrößerung.

Das Bild links zeigt eine starke Ausschnittsvergrößerung. Mit etwas Fantasie kann man das Eskimogesicht gut erkennen.

M 78 - Reflexionsnebel

M 78 im Sternbild Orion ist der hellste Reflexions-nebel am Himmel. Leider habe ich etwas zu wenig belichtet (Abb. rechts).

 

 

Venus wird zur Sichel

Der Abendstern kommt immer näher an die Erde und wird mehr und mehr zur schlanken Sichel. Hier habe ich sie mit dem Schmidt-Cassegrain in Okularprojektion aufgenommen. Leider lies das Seeing keine sehr hohen Vergrößerungen zu, so dass ich lediglich ein 21 mm Hyperion-Okular verwendete. Am Schmidt-Cassegrain entspricht das eine Effektivbrennweite von etwa "nur" 3,4 Metern. Als Kamera verwendete ich die  Atik 414EX CCD, wahrlich keine Planetenkamera. Bei einer Belichtungszeit von 0,001sek ist sie immer noch viel zu lichtempfindlich, so erscheint die Venus strukturlos und ist völlig überbelichtet.

 


Merkur am Morgenhimmel

Der flinke Planet Merkur bot Mitte des Monats Januar eine bescheidene Morgensichtbarkeit. Der 20. Januar zeigte nach bitterkalter Nacht einen sehr klaren Dämmerungshimmel. Mit bloßem Auge konnte ich Merkur nicht ausmachen, dazu stand Merkur noch zu tief in den horizontnahen Dunstschichten und die Dämmerung war schon zu sehr fortgeschritten. Auf Aufnahmen mit der DSLR-Kamera konnte ich jedoch Merkur als Lichtpünktchen erkennen und nach Bildbearbeitung etwas deutlicher darstellen.

Zeitgleich stand weiter westlich über dem Südwesthorizont der Mond nahe Jupiter und darunter der Frühlingsstern Spica. Das ergab eine hübsche Konstellation die es Wert war festzuhalten.

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Venus am Abendhimmel

Venus ist derzeit optimal am Abendhimmel platziert und glänzt unübersehbar in der Abenddämmerung hoch im Westen. Ein Blick mit dem Teleskop lohnt unbedingt! Der innere Planet nimmt in den nächsten Wochen eine  immer größer werdende Sichelgestalt an. Das Bild rechts entstand an einem Refraktor und in Okularprojektion mit einer Atik CCD-Kamera.

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Mobile Stromversorgung für Canon-Kamera

Strom ohne Ende auf dem Feld mit der DSLR.

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Mondsichel, Venus und Mars am Abendhimmel

   

 

 

 

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Neue Aufnahmen

Pferdekopf/Flammennebel, Orionnebel und Krabbennebel, aufgenommen am 29.12.2016 mit dem 150/750 mm-Newton. Zur Deep-Sky-Seite.

       

 

 

 

 

 

 


Doppelklemmen

Beschreibung über den Umstieg auf Paraellelmontage meiner Teleskope.

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Baader MPCC Mark III Koma Korrektor

Kurzer Erfahrungsbericht und Beschreibung des neuen Korrektors von Baader-Planetarium.

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